| 6. Römer Cup in Ladenburg (2002) |
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Endlich war es mal wieder soweit. Am 9. und 10. Mai stieg die sechste Ausgabe des Römer Cups in der Ladenburger Lobdengau - Halle. Wie vor drei Jahren waren wieder 10 Teams aus ganz Deutschland und der Schweiz am Start. Unter den Teilnehmern waren der Serienmeister und Titelverteidiger aus München, die Ruhrrollers aus Essen, Vizemeister Rolli-Teufel Ludwigshafen und natürlich als Gastgeber Torpedo Ladenburg. Mit anderen Worten die Creme de la Creme des deutschen E-Hockeys.
Die 10 Mannschaften waren in zwei Gruppen eingeteilt. In der Gruppe A spielten die Iron Cats Zürich, Nording Bulls Lohmen, die Black Knights aus Dreieich, Ruhrrollers Essen und Torpedo Ladenburg. Wie erwartet setzten sich die Teams aus Essen und Ladenburg klar gegen ihre Konkurrenten durch, so dass es ein Endspiel um den Gruppensieg gab. In einer äußerst spannenden und teilweise hart geführten Partie, behielten die Torpedos dank einer starken Endphase mit 5:3 die Oberhand. In der Gruppe B spielten die Munich Animals, Rolli-Teufel Ludwigshafen, Herten Hurricanes, Star Drivers Bad Kreuznach und die Ballbusters aus Würzburg. In dieser Gruppe ging es sehr eng zu. Herten trotzte dank einer bärenstarken Defensive dem Meister Munich Animals ein 0:0 ab. Beide Teams gewannen jedoch den Rest ihrer Gruppenspiele. Somit musste ein Entscheidungsspiel den Sieger dieser Gruppe ermitteln. Die Animals setzten sich durch ein Tor in der Schlussminute mit 1:0 durch. Damit kam es im Halbfinale zu folgenden Begegnungen: Ladenburg vs. Herten und München vs. Essen. Im ersten Halbfinalspiel setzten sich die Munich Animals gegen die Essener deutlich mit 6:1 durch. Das zweite Spiel war an Spannung kaum zu übertreffen. Die Hurricanes setzten wieder voll auf Defensive. Torpedo ließ sich aber nicht aus der Reserve locken und spielte konzentriert weiter nach vorne. Mitte der ersten Halbzeit fiel dann auch der viel umjubelte Treffer für LA. Durch einige Unkonzentriertheit hatten die Hertener noch 2 - 3 gute Einschussgelegenheiten. Doch durch eine Portion Glück, Unvermögen der Hertener und eine überragende Torfrau Olga Ulrich brachten die Torpedos die 1:0 Führung über die Runden. Endspiel gegen München wie vor 3 Jahren. Die hochfavorisierten Münchner traten in ihrer absoluten Bestbesetzung an, in der sie seit unzähligen Jahren nicht mehr gegen eine deutsche Mannschaft verloren hatten, an. Vor allem ihr Stürmer-Triumvirat, die Gebrüder Utz, bereiteten uns schon so einige Niederlagen. Dennoch war schon vor diesem Spiel bei den Ladenburgern alles anders. Wir waren uns absolut sicher, dass wir uns dieses Jahr zum ersten Mal in der 13-jährigen Vereinsgeschichte den Siegerpokal sichern würden. Von unserem Trainer Deniz Genc 100%ig richtig eingestellt, legten wir los wie die Feuerwehr. Durch einen Distanzschuss von Görkem Oguz gingen wir mit 1:0 in Führung. Sensationeller Weise legten wir sofort das 2:0 nach. Leider mussten wir den Anschlusstreffer durch Missgeschick hinnehmen. Unsere zahlreichen Fans zählten runter um die LaOla-Welle einzuleiten, wir dachten es wäre Halbzeit, verloren den Ball und es stand nur noch 2:1. Doch die Münchner stellten sich nicht besser am und fabrizierten ein halbes Eigentor. 3:1 war auch der Pausenstand. Nach der Pause erhöhte Ronnie Rapp zum 4:1. Das musste die Entscheidung sein. Jetzt drehten die Münchner auf und verkürzten durch einen Doppelschlag auf 4:3. Noch 9 Minuten auf der Uhr - AUSZEIT. Nach dem Time out kamen wir zurück ins Spiel und Ramazan \"RAMO\" Sahin gelang durch einen Hammer kurz über der Mittellinie das 5:3. Doch im direkten Gegenzug markierten die Animals erneut den Anschluss. Noch 5 Minuten, die Spannung kaum auszuhalten. Die Münchner drückten uns in die eigene Hälfte und hatten riesige Möglichkeiten auf den Ausgleich. Doch dieser blieb den Münchner dieses Mal verwehrt und die Sensation war perfekt. |